 |
|
Manuel Knufinke, Geschäftsführer PSP Deutschland. |
 |
|
PEUGEOT bietet ein umfangreiches Sortiment
an
Wein-Accessoires ... und Gewürzmühlen. |
 |
„Unsere erste Bilanz nach einem Jahr Vertrieb von Mühlen und Wein-Accessoires in
eigener Regie? Uneingeschränkt positiv!“, so Manuel Knufinke, Geschäftsführer
PSP Deutschland, im Interview mit DIGEST.
DIGEST: Vor einem Jahr hat PEUGEOT den Vertrieb der Gewürz-
und Kaffeemühlen auf dem deutschen Markt „ins Haus“ zurückgeholt. Wie sieht Ihre
Bilanz nach diesem ersten Jahr aus?
Manuel Knufinke: Uneingeschränkt positiv! Wir haben seit
dem 1. Juli vergangenen Jahres, als die PEUGEOT-Tochter PSP ihre Arbeit im
Bereich Gewürzmühlen aufnahm, nahezu alle Bestandskunden des damaligen
Distributeurs übernehmen und diesen Kundenstamm wesentlich weiter ausbauen
können. Und das in einer wirtschaftlichen Situation, in der die Einkäufer im
Handel ihren Lieferantenbestand eigentlich reduzieren. Das zeigt uns, dass es
die richtige Entscheidung war, den Vertrieb der PEUGEOT- Mühlen und der
Wein-Accessoires ausschließlich über die PEUGEOT-Tochter PSP Deutschland GmbH zu
steuern.
DIGEST: Was meinen Sie mit „Lieferantenbestand reduzieren“?
Knufinke: Die Händler bzw. deren Einkäufer sind bestrebt,
das Lieferantenportfolio zu bereinigen, um Kostenvorteile zu erzielen: Dadurch,
dass sie die Einkaufsvolumina auf einige wenige Lieferanten konzentrieren,
können sie Economies of Scale erzielen. Es ist uns gelungen, die PEUGEOT-Kunden
davon zu überzeugen, die Marke auch weiterhin im Sortiment zu führen. Das heißt,
sie haben einen neuen Lieferanten, ohne dass damit eine Sortimentserweiterung
verbunden wäre. Und nicht nur das, PSP ist nach nur einem Jahr etablierter
Partner des Fachhandels, der Gastronomie und der C&C-Betriebe. Das verbuchen wir
als unseren Erfolg.
DIGEST: Sie sprachen davon, den Kundenstamm wesentlich ausgebaut zu
haben. Welche Kunden sind hinzu gekommen?
Knufinke: Sie verstehen sicher, dass wir hier keine Namen nennen. Wir haben
natürlich neue Einzelhandelskunden gewonnen, aber auch neue Kundenkreise wie
autorisierte Internethändler, Weinhandlungen, Schiffsausrüster oder
Geschenkartikler erschlossen. Wir sind Partner von Villeroy & Boch und Zwilling
J.A Henckels, die in ihren Monolabel-Stores nun auch PEUGEOT-Mühlen und
Wein-Accessoires anbieten.
DIGEST: Sie hatten sich zum Start von PSP in Deutschland
vorgenommen, den Service, den PEUGEOT seinen Kunden bietet, auszubauen und zu
verbessern. Ist das gelungen?
Knufinke: Unbedingt. Wir stehen unseren Partnern mit
wesentlich mehr Service zur Seite. Wir beraten ausführlich und liefern
schneller: Alle Bestellungen werden 48 Stunden nach Auftragseingang
ausgeliefert. Reklamationen werden innerhalb von acht Tagen bearbeitet. Und wir
präsentieren zwei Mal pro Jahr Neuheiten, denn auch das gehört für uns zum Thema
Service. Mit unseren Pfeffer-und Salzmühlenserien DAMAN, MADRAS und MAHÉ konnten
wir zeigen, wie innovativ PEUGEOT (PSP) heute ist: Für diese drei Serien haben
wir kürzlich anlässlich der Frankfurter Tendence den KüchenInnovationspreis 2009
bekommen.
DIGEST: Was ist das Besondere, das Innovative an diesen Mühlen?
Knufinke: Die Mühlen-Serien sind weltweit die einzigen ohne
die sonst übliche Mittelachse, die Mühlenkopf und Mahlwerk bisher verband und
die zur Einstellung des Mahlgrads diente. Die gesamte Mahlgradverstelltechnik
findet nun im Fußteil der Mühle statt. Somit kann der Mühlenkörper komplett für
die Bevorratung von Pfefferkörnern, Chilischoten oder Salz genutzt werden. Die
U'Select-Technologie zur Einstellung des gewünschten Mahlgrades ist ebenfalls
ein PEUGEOT-Patent. Der Deckel aus Edelstahl wird mit einem Magneten fest auf
der Mühle gehalten und ist das i-Tüpfelchen, das diesen neuen Mühlentyp noch
unterstreicht. Bisher gibt es nichts Vergleichbares.
DIGEST: PEUGEOT (PSP) bietet neben seinem Sortiment der Kaffee-und
Gewürzmühlen auch Wein-Accessoires an. Wie ist die Umsatzverteilung? Hat sich
diese seit der Übernahme des Vertriebes verändert?
Knufinke: Ja, durchaus, denn die Wein-Accessoires sind in
Deutschland mit dem Start von PSP auf den Markt gekommen; einem Markt, der
schwierig und hart umkämpft ist. Heute erzielen wir mit unseren Wein-Accessoires
einen Umsatzanteil von nahezu 11 Prozent. Mit ihnen geben wir dem
Facheinzelhandel die Möglichkeit, seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und sein
Angebot mit hochqualitativen Produkten unter dem traditionsreichen Namen PEUGEOT
zu diversifizieren. Und wir konnten den Fachhandel überzeugen. In den kommenden
Jahren wollen wir in Deutschland mit Wein-Accessoires einen Umsatzanteil von
einem Drittel am Gesamtumsatz erreichen, trotzdem werden unsere Mühlen nach wie
vor unsere Domäne sein: Das ist der Geschäftsbereich, mit dem wir geworden sind,
was wir sind, nämlich uneingeschränkter Marktführer weltweit.
DIGEST: Werden weitere Produktfamilien hinzukommen?
Knufinke: Das ist sicher nicht ausgeschlossen, aber derzeit
nicht wirklich ein Thema. Wir konzentrieren uns momentan auf den sinnvollen
Ausbau unserer Produktrange an Mühlen und Wein-Accessoires, auf eine Kontinuität
in unserer Produktqualität und die Festigung unserer Position im weltweiten
Markt.
DIGEST: Hatten bzw. haben die positiven Ergebnisse des vergangenen
Jahres Einfluss auf die Mitarbeiterzahlen von PEUGEOT (PSP) in Deutschland?
Knufinke: Ja. Wir starteten 2008 mit 11 Mitarbeitern im
Innen-und Außendienst, jetzt unterstützen uns 14 festangestellte Mitarbeiter.
Eine weitere Expansion ist geplant.
| |
www.pspdeutschland.de |
 |
Preisverdächtig
Auf der Tendence in Frankfurt wurde der
KüchenInnovationspreis der „Initiative LifeCare – Besser Leben“ des Jahres 2009
vergeben.
Zu den Gewinnern gehören die Pfeffer- und Salzmühlen DAMAN, MADRAS
und MAHÉ von PEUGEOT (PSP).
Sie wurden in allen vier Kategorien -
Funktionalität, Innovation, Produktnutzen und Design - ausgezeichnet.
„Wir sind
sehr stolz auf diesen Preis. Gerade das Verbrauchervotum von „Life Care“ zeigt,
dass wir mit unseren Innovationen auf dem richtigen Weg sind“, freut sich
Kerstin Jöris, Assistentin der Geschäftsleitung von PEUGEOT (links im Bild) |
| |
|
|