„Wir wollen nicht der Größte sein.“ Mit den Worten „Unsere Seiten sind für Gourmetköche, ambitionierte Hobbyköche, Designfreunde und Japan-Liebhaber besonders interessant“ begrüßt der größte unabhängige deutsche Marken-Importeur hochwertiger Küchenmesser die Besucher der informativen Homepage „kochmesser.de“. So präzise wie seine Begrüßung sind auch die Gedankengänge des erfolgreichen Importeurs. Für den geschäftsführenden Gesellschafter Christian Romanowski gibt es nur das Prinzip des fairen Miteinanders und der partnerschaftlichen Loyalität. Sowohl mit seiner Familie als auch mit seinen Mitarbeitern spricht er stets Klartext. Mit seinen Geschäftspartnern ist das nicht anders. Wer bei kochmesser.de Kunde ist, wird fair und zuverlässig bedient. Romanowski: „Die meisten unserer Kunden sind kleinere Fachgeschäfte. Da ist ein partnerschaftliches Miteinander noch möglich, anders als bei Konzernen, die wir nur am Rande beliefern und die meist auch nicht die Beratungsleistungen erbringen können wie unsere typischen Kunden. Wir wollen nicht der Größte sein, wir wollen der Beste sein!“ Als unabhängiger Importeur kann kochmesser.de sich seine Lieferanten und sein Programm aussuchen. Vor 25 Jahren entdeckte Romanowski seine Leidenschaft für richtig gute Messer. Es war das japanische Global-Messer, das erste Ganzstahl-Küchenmesser der Welt, das ihn so faszinierte, dass er es den deutschen Profi- und Hobbyköchen vorstellen wollte. Um die ersten Widerstände der Branche zu überwinden, stellte er den 100 besten Köchen Deutschlands ein Mustermesser zur Verfügung und bat um deren Beurteilung. Immerhin 70 Köche antworteten, 60 davon gaben dem Messer die Schulnote Eins oder Zwei. Viele Spitzenköche wollten Global- Messer nicht mehr missen. Heute dürfte es neben dem Porsche-Messer das meist verbreitete Messer in der Gourmetküche sein. Aus Romanowskis Verbindungen zu den Köchen entstanden im Laufe der Jahre viele Freundschaften, die seine Liebe zum erstklassigen Essen ständig wachsen lassen. So wie die Köche seine Freunde wurden, gehören heute auch viele Geschäftspartner zum Kreis seiner Vertrauten. Denn Vertrauen ist die Basis, auf der Romanowski mit seinen Geschäftsfreunden arbeitet. Er schätzt die Kompetenz des beratenden Fachhandels, denn seine hochwertigen Messer sollen im wahrsten Sinne des Wortes „in die richtigen Hände“ kommen. Das kann nur der Fachhandel gewährleisten. Für Romanowski zählen Qualität und Verbundenheit sowie Leidenschaft mehr als Quantität und Umsatz. Die Qualität der Produkte wurde immer wieder von unabhängigen Stellen – wie zum Beispiel der Stiftung Warentest, bei der kochmesser.de-Produkte stets mit „Gut“ abschlossen – bestätigt. kochmesser.de gehört zu den besonders innovativen Anbietern in Deutschland. Neuester Clou sind die hochgelobten Kinder-Kochmesser „Captain Cook“, die speziell für kleine Hände gestaltet wurden. Die neuartigen Gewürzschneider „Chroma Procute“ revolutionieren den Mühlenmarkt und gehören heute schon zum festen Bestandteil vieler Gourmetköche. Heute hat Romanowski die Marken Chroma, Sabatier, Global, Kasumi und andere hochwertige Fabrikate sowie eine breite Palette scharfer und schärfender Küchenwerkzeuge im Vertrieb. Rund 600 Einzelhändler in Deutschland verkaufen seine Produkte. Für seine Partner arbeitet er an Shop-in-Shop-Systemen und POS-Materialien. Das gehört für ihn zum fairen Geben und Nehmen.
Mehr Informationen unter www.kochmesser.de
Der Gewürzschneider „Chroma Procute“ bringt das volle Gewürzaroma zur Entfaltung.
Die Erfolgsserie „Chroma Type 301“ mit ihren verschiedenen Schliffen.
Patrick Everts
Neues Konzept zur Markenkommunikation im Fachhandel und beim Konsumenten Der holländische Teespezialist Bredemeijer ist aus der Fachhandelslandschaft nicht mehr weg zu denken. Jedoch ist die berühmte doppelwandige Edelstahlteekanne in ihrer hochglänzenden Kugeloptik sicher vielen Menschen eher ein Begriff als das dahinterstehende Unternehmen. Grund genug für uns, einmal genauer nachzufragen. Im Vorfeld der Frankurter Messe trafen wir uns daher mit dem neuen Europavertriebsleiter Patrick Everts. Digest: Herr Everts, wir kennen Sie ja nun schon viele Jahre in unserer Branche. Als Europa-Vertriebsleiter des englischen Keramikherstellers Denby oder als Mitinitiator der „hot und kool“ Messe in Berlin. Wie haben Sie den Weg zu Bredemeijer gefunden? Everts: Nun, Bredemeijer ist ein holländisches Unternehmen und hat seine Exportschwerpunkte im Augenblick in Frankreich und Deutschland. Als gebürtiger Belgier bin auch ich in diesem Länderdreieck groß geworden und zwar sowohl persönlich wie auch beruflich. Das verbindet! Nein im Ernst, in meiner langen Tätigkeit für verschiedene Hersteller im GPK-Bereich bin ich immer mit dem Thema Tee konfrontiert worden und wenn man Tee sagt, kommt man an Bredemeijer nicht vorbei. Irgendwann, vor etwa zwei Jahren, habe ich mich dann mit Rene Bender (Anm. d. Red.: Inhaber und Geschäftsführer von Bredemeijer) getroffen, und da sowohl die geschäftliche wie auch die persönliche Chemie von Anfang an stimmte und Synergien unübersehbar waren, haben wir eine Zusammenarbeit beschlossen in der ich für den Exportaufbau von Bredemeijer verantwortlich sein werde. Digest: Was sind denn genau Ihre Aufgaben? Everts: Bredemeijers Schwerpunkt wird auch in Zukunft eindeutig im deutschen Markt liegen. Dazu haben wir ein eigenes Verkaufsbüro in Leer/Ostfriesland eingerichtet und decken mit unserem Vertriebsteam den kompletten deutschen Markt von Ost-Rauderfehn bis Bad Reichenhall ab. Trotzdem sind wir in Deutschland wesentlich stärker durch unsere Produkte, allen voran die hochglanzpolierte doppelwandige Edelstahlteekanne „Duet“ bekannt, als durch unseren Markenauftritt. Das wollen wir ändern. Dazu werde ich meine langjährigen Kenntnisse im Bereich GPK-Handel und Design zur Unterstützung unserer Außendienstmannschaft und als Key-account-Manager einsetzen. Weiterhin werden wir einige Anpassungen im Marketing und in unserer Außendarstellung vornehmen, um einerseits die Verbindungen zwischen Hersteller und Fachhandel zu intensivieren und andererseits den Verbraucher auf die besondere Kompetenz unserer Marke beim Thema Tee aufmerksam zu machen. Wir haben das Glück, viele motivierte und engagierte Händler in unserem Kundenstamm zu haben. Wir wollen aber weitere Händler an Bord holen und die Marke im Fachhandel sowie im Großkundenbereich – auch dort sind wir sehr erfolgreich – weiter ausbauen. Damit schließen sich sukzessive vorhandene Lücken im Händlernetz und der Durchverkauf beim bestehenden Handel wird nachhaltig stimuliert. Sie wissen ja, je öfter ein Produkt gesehen wird, desto stärker verankert sich der Wunsch, es zu besitzen, in den Köpfen der Verbraucher. Digest: Das macht neugierig! Wie wollen Sie das erreichen? Everts: Tee ist auf Platz zwei der Liste der meistgetrunkenen Getränke auf der Welt. Tee ist und bleibt Trend. Sicher auch auf Grund der gedanklichen und faktischen Verbindung mit den Themen Wellness, Wohlfühlen, Gesundheit und der sozialen Komponente bei Zubereitung und Genuss, trinkt der deutsche Konsument mittlerweile mehr Tee pro Kopf als Wein. Meine Aufgabe wird es sein, „Wohlfühlen“ und „Gemütlichkeit“ in den Fokus zu rücken und die beiden positiven Begriffe mit unseren Produkten zu verknüpfen. Dazu setzen wir ab sofort auf eine neue Bildsprache, die die Agentur kpr kommunikation/München für uns entwickelt hat. Sie zeigt auf großen Postern und Plakaten unsere Produkte zusammen mit verschiedenen Teegenießer-Typen. Momentan gibt es zwei „Typologien“. Für die bereits erwähnte Designerkanne „Duet“ und für das Pendant dazu aus Glas, die „Duo“. Unterschiedliche Typen erzählen hier kleine nacherlebbare Geschichten und haben alle Eines gemeinsam: Sie setzen auf ein bestimmtes Produkt und auf eine Marke: Bredemeijer. Beide „Typologien“ verbindet der gleiche Slogan: „Den Tee genießen, den Genuss erleben, das Leben begreifen.“ Wobei ich das Wort begreifen durchaus wörtlich nehmen möchte. Denn die „Software“ – der beste Tee – benötigt immer die perfekte „Hardware“ und das sind aus meiner Sicht zum Beispiel unsere doppelwandigen, isolierenden Teekannen. Digest: Wo wird man denn die neue Bildsprache zu Gesicht bekommen? Everts: Oh, eine Vielzahl der Händler hat sie schon gesehen! Wir sind im Frühjahr traditionell auf den wichtigsten Ordermessen in Deutschland vertreten. Bereits im Januar waren wir in München auf der TrendSet, in Hamburg konnte man uns auf der EarlyBird in Dortmund auf der Innowa und in Bielefeld auf der EK-Live besuchen. Das haben auch viele Handelspartner so gemacht und die Resonanz war durch die Bank äußerst positiv. Bevor wir auch nach Leipzig kommen, zeigen wir uns mit unserem neuen Auftritt an einem neuen Platz auf der neuen Ambiente noch dem internationalen Publikum. Eine spannende Sache! Unsere neue Optik wird Step by Step natürlich auch in unsere allgemeine Kommunikation einfließen. Sprich Anzeigenmotive, Kataloge und POS-Material werden deutlich emotionaler und sind damit wesentlich näher beim Konsumenten. Aber was halten Sie davon? Wir laden Sie und Ihre Leser ein, sich mit einer schönen Tasse Tee auf unserem Stand während der kommenden Ambiente ein wenig zu entspannen. Das ist dann vielleicht eine kleine Wohlfühl-Oase auf einer (hoffentlich) geschäftigen Messe!
Digest: Vielen Dank Herr Everts, darauf kommen wir gerne zurück! Wir wünschen Ihnen viel Glück bei Ihrer neuen Aufgabe und sind schon gespannt, was sich 2010 noch so alles bei Bredemeijer tut!
Mehr Informationen unter www.bredemeijer.com
Die hochglanzpolierte Kugelteekanne „Cosy“ von Bredemeijer.
Die Glasvariante der doppelwandigen Teekanne von Bredemeijer, die „Duo“.
Sales Manager Rüdiger Hesse
DKB-Sales Manager Rüdiger Hesse spricht über fünf Erfolgsjahre DKB Household Germany will dem Handel ein kompetenter und verlässlicher Partner sein und die verschiedensten Facetten in Haushalt und Küche abdecken. Vor fünf Jahren gründete die Schweizer Muttergesellschaft Zyliss AG unter dem Namen Zyliss Deutschland GmbH in Münster eine deutsche Tochtergesellschaft. „Angefangen haben wir damals lediglich mit dem Vertrieb der eigenen Marke Zyliss“, erinnert sich Sales Manager Rüdiger Hesse. Seither hat sich eine entscheidende Veränderung ergeben: Aufgrund verschiedener Markenzukäufe trägt die Zyliss GmbH heute denselben Namen wie die Muttergesellschaft DKB (Diethelm Keller Brands), eine der führenden Anbieterinnen hochwertiger Küchen- und Haushaltsgeräte in der Schweiz. Mit dem Länderzusatz wurde daraus im Januar 2008 die DKB Household Germany GmbH. Doch es hat sich noch einiges mehr getan, wie Rüdiger Hesse dem DIGEST schildert: „Die DKB in Deutschland besteht heute aus mehreren Marken, und zwar außer Zyliss noch Cole & Mason, Jamie Oliver, TAO und Culinare. Jüngster Zuwachs seit dem 1. Oktober 2009 ist die Firma Outdoorchef, der Spezialist für Grillgeräte.“ In den fünf Jahren seit Bestehen in Deutschland gelang es dem Vertriebsexperten und seinem Team, die Marke Zyliss am Markt zu manifestieren und durch innovative Neuheiten zu ergänzen, zum Beispiel durch einen funktionalen Tomatenschäler. Auch Cole & Mason, der Weltmarktführer bei Salz- und Pfeffermühlen, der seit drei Jahren zu DKB gehört, habe sich in dieser Zeit europaweit ausgezeichnet entwickelt, so Hesse. In Deutschland sei man mit dieser Marke ebenfalls gut distribuiert; sie biete heute ein breites Sortiment aller Materialarten zu attraktiven Verkaufspreisen und interessanten Handelsmargen für die DKB-Partner. Das britische Traditionsunternehmen Cole & Mason steht für innovatives Design, verlässliche Leistung und höchste Qualität. Seine Anfänge gehen auf das Jahr 1919 zurück, als die Familie Cowan mit dem Handel von Haushaltswaren begann. Im Jahre 1975 gelang ihr mit dem Modell „505“ eine Weltneuheit: die erste Mühle aus glasklarem Acryl, inzwischen ein Klassiker und bis heute ein Kassenschlager von Cole & Mason. Mit der Übernahme der Firma Peter Piper wurden 1986 die ersten Holzmühlen realisiert, 2001 folgten die ersten elektronischen Modelle. Hesse: „Auch die neue Gourmet-Linie von Cole & Mason überzeugt mit einem fantastischen Mahlergebnis. Auch eine andere britische Größe, und zwar Starkoch Jamie Oliver, der bekannteste TV-Koch in der Käufergruppe der 20- bis 40-Jährigen, macht Rüdiger Hesse Freude: „Mit dem neuen Jamie Oliver Küchenhelfer-Sortiment haben wir aktuell ein weiteres heißes Eisen im Feuer! Die Produkte sind erstklassig, pfiffig und preiswert. Dazu bieten wir verkaufsstarke Präsentationsmöbel und eine zielgruppengerechte Werbeunterstützung.“ Gefragt nach der künftigen Entwicklung, verrät Hesse bereits die wichtigste Neuheit in 2010: „Das wird der Relaunch eines Zyliss-Evergreens sein, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubiläum feiert: der Aluminium-Trommelreibe! Die Erstbestellungen haben bereits alle Erwartungen übertroffen.“ Zu den weiteren Herausforderungen des Jahres 2010 werde die Integration von Outdoorchef in die DKB-Gruppe gehören, doch auch hier ist Rüdiger Hesse guten Mutes: „In der Schweiz ist die Marke bereits Marktführer im Gasgrillbereich, in Deutschland machen wir Riesenschritte weiter nach vorne. Wer sich die Produkte anschaut, weiß warum, denn mit ihrer Qualität und ihren zahlreichen Produktvorteilen bieten sie einfach eine neue Dimension beim Grillen.“ Die gesamte positive Entwicklung zeigt nach Hesses Meinung das mittelfristige strategische Ziel der DKB-Gruppe und gibt zu erkennen, dass weitere interessante Marken geplant sind, denn: „Wir wollen für den Handel ein kompetenter, verlässlicher Partner sein, der alle Facetten in den Sortimenten Haushalt, Out-door und Health&Beauty abdeckt.“ Und bei einem ist er sich ganz sicher: „Wir bei DKB haben viel Spaß daran für ein Schweizer Familienunternehmen zu arbeiten, das uns solch gute Perspektiven bieten kann.“
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www.dkbhh.com
Nach 40 Berufsjahren denkt Uwe Jähn nicht ans Aufhören. Mit seinen Söhnen und der Schwiegertochter hat er auch für das neue Jahrzehnt große Pläne. DIGEST gratuliert Uwe Jähn zu seinem ganz persönlichen Jubiläum.
DIGEST: Herr Jähn, 2010 können Sie Ihr 40. Berufsjubiläum als Handelsvertreter feiern. Seit fünf Jahren haben Sie eine eigene Agentur, in der Sie namhafte Unternehmen auf dem deutschen Markt etablieren und betreuen. Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf die beiden Jubiläen zurück?
Jähn: Schon etwas mit gemischten Gefühlen. Als Sie mich um dieses Statement baten, wurde mir sehr deutlich bewusst, dass von meiner Generation, die die Jahre 1970 bis 2000 geprägt hat, nur noch sehr wenige im operativen Geschäft tätig sind. Andererseits habe ich das Glück, mit meinen Söhnen und meiner Schwiegertochter unsere heutige Firma wie ich meine sehr erfolgreich führen zu können. DIGEST: Wenn man sein 40. Berufsjubiläum feiert und sowohl die Söhne als auch die Schwiegertochter im Unternehmen mitwirken, denkt man da auch mal an ruhigere Zeiten und vielleicht einen gewissen Rückzug ins Privatleben? Jähn: Ja, diese Gedanken kommen doch verstärkt auf und ich versuche seit einiger Zeit, die Gewichtungen neu zu definieren. So habe ich mir im September 2009 einen Jugendtraum erfüllt und vier Wochen lang mit meiner Frau eine Rund- reise durch Kalifornien gemacht. Von San Francisco ging es 1.000 Kilometer den Highway No. 1 bis San Diego und mit einem Abstecher nach Las Vegas durch die Sierra Nevada zurück nach San Francisco. Ich denke, solche Auszeiten werden meine Frau und ich in Zukunft des Öfteren unternehmen. Einen vollständigen Rückzug ins Privatleben kann ich mir zurzeit noch nicht vorstellen und dies ist von meinen Söhnen auch noch nicht gewünscht. DIGEST: Ihr Messeauftritt zur Tendence 2009 war an Aufmerksamkeitswert kaum zu toppen. Sie starteten die Marke Benetton für den Markt der Haushaltsprodukte. Zur Ambiente 2010 wird das Benetton-Sortiment erweitert. Ist der Imagetransfer der Modemarke in unseren Bereich gelungen? Jähn: Das kann man voll und ganz bestätigen. Mir zeigt das äußerst positive Ergebnis, dass der Handel für neue, starke verkäufliche Marken sehr aufnahmebereit ist. Sicherlich hat zu diesem Erfolg auch die Bereitstellung der Warenträger beigetragen. Diese Warenträger werden wir in einer überarbeiteten Version übrigens auf der Ambiente auch bei unserer Marke zak!designs dem Handel anbieten. DIGEST: Zu Ihrem Portfolio gehören erstklassige Marken wie zak!designs®, Lékué, Nuance und Benetton. Als Marke sind diese Namen absolut hochrangig, aber sie sind doch ganz unterschiedlich in ihrer Herkunft und Konzeption. Wonach richten Sie sich bei der Auswahl Ihrer Partner?
Jähn:Unsere erste Marke, die wir für Deutschland vertreten haben, war zak!designs, die für Design und Farbe steht. Alle anderen Marken haben wir nach diesen beiden Kriterien Design und Farbe ausgewählt. So wurde unsere zweite Marke JosephJoseph aus England erst kürzlich unter die 100 am schnellsten wachsenden Firmen in England gewählt, was ein Beweis für unsere richtige Entscheidung sein dürfte. DIGEST: Was dürfen wir von Ihnen auf der Ambiente 2010 erwarten? Jähn: Durch die Unterstützung der Messe Frankfurt ist es mir gelungen, dass alle von uns vertretenen Firmen in dem neuen Bereich „KitchenTrends“ in Halle 1.2. vertreten sein werden. Wer die Firma Jähn in der Halle 1.2/B 33 besuchen wird, hat die Möglichkeit, mit unseren Vertreterinnen und Vertretern auf kurzem Wege alle Neuheiten sehr schnell kennen zu lernen. Und ich kann versprechen, es wird eine Fülle von trendigen Neuheiten geben!
www.jaehn.org
Thomas Saatz
Praktische Begleiter im Alltag: Lock & Lock Boxen.
DIGEST im Interview mit Thomas Saatz, Geschäftsführer iSi Deutschland DIGEST: 2009 haben Sie die iSi Gourmet WhipPLUS (0,25, 0,5 und 1,0 Liter), den Thermo WhipPLUS (0,5 Liter) - alle Geräte komplett aus Edelstahl - sowie den iSi Creative Whip eingeführt. Wie ist die Resonanz bisher darauf? Saatz: Die Absatzzahlen sprechen für sich. Jeder Händler, der sich mit dem Thema iSi für die Küche beschäftigt hat, ist auch in einem schwierigen Jahr 2009 erfolgreich gewesen. Es wird vom Konsumenten wieder hochwertiges, Status bildendes Küchenzubehör gekauft. Des Weiteren ist der Cocooning Gedanke z.Zt. sehr stark ausgeprägt und wird meines Erachtens auch noch wachsen. Man lädt heute nicht zum Essen ein, sondern zum gemeinsamen Kochen. DIGEST: Wie hat sich die wirtschaftliche Situation bei iSi im Jahr 2009 bemerkbar gemacht? Saatz: Entgegen dem Trend - sehr positiv. Der Konsument hat wieder erkannt, dass 08/15 Produkte weder wertbeständig sind noch Spaß machen. Er hat wieder Spaß am Kochen und die vielen Vorteile der iSi Multifunktionstools dabei erkannt: Ein Tool für die unterschiedlichsten Anwendungen wie Espumas, Suppen, Soßen, Fingerfood, Cocktails, Desserts und Sahnevariationen. Wir haben für den Handel ein interessantes Kundenbindungsprogramm. Je mehr Einsatzmöglichkeiten der Konsument sieht, desto mehr Kapseln kauft er. DIGEST: Welches sind die Hauptvorteile, die ich wissen sollte, um mich für ein iSi Gerät zu entscheiden? Saatz: Die moderne Hausfrau/der moderne Hausmann aber auch die Hobbyköchinnen/ Hobbyköche können mit der iSi Technik arbeiten wie die Profis und erkennen schnell die Vorteile:
zubereiten wenn Zeit ist, servieren, wenn Bedarf ist
optimale, gleich bleibende Qualität
lange Haltbarkeit der Speisen
geringe Investition, wenig Aufwand, wirtschaftliches Arbeiten
hohes Aufschlagvolumen
Zubereitungen können mehrere Tage im Kühlschrank ohne Qualitätsverlust gelagert werden
Die iSi Thermogeräte halten kalte Anwendungen bis zu 8 Stunden kalt und warme Anwendungen bis zu 3 Stunden warm - unabhängig von Kühlschrank und Bain Marie bzw. Warmwasserbad
Die iSi Geräte sind flexibel und unabhängig ohne Strom einsetzbar - ideal für den Cateringbereich, wo Mobilität gefragt ist, aber auch für den Privathaushalt zum Servieren z.B. auf der Terrasse
Einfache Bedienung und einfache Reinigung.
DIGEST:Im Bereich Lock & Lock haben Sie die Premiumrange ‚Boroseal' 2009 eingeführt. Wie sind die Reaktionen darauf im Markt? Saatz: Die Reaktionen der Kunden sind phantastisch. Unsere Erwartungen wurden absolut übertroffen. Der gute Name und das gute Produkt Lock & Lock waren natürlich ein Garant für gute Absatzzahlen. Diese Multifunktionsboxen werden aus qualitativ hochwertigem hitzebeständigem Glas hergestellt, und die Unterteile vertragen sowohl große Hitze als auch plötzliche Abkühlung. Damit können Speisen in diesen Schüsseln im Kühlschrank aufbewahrt, ohne Deckel in der Mikrowelle oder einem Ofen (bis 400 °C) zubereitet und im Geschirrspüler gewaschen werden. Die ersten Modelle stehen rechteckig von 130 ml bis 2,1 Liter, quadratisch in der 450 ml und 620 ml Ausführung und rund in 760 ml und 1,3 Liter zur Verfügung. Die Deckel für die Boroseal Linie werden aus umweltfreundlichem Polypropylene hergestellt. Sie werden wie die anderen bewährten Lock & Lock Boxen auch mit vier Sicherheitsverschlüssen geschlossen und sind aromafest sowie luft- und wasserdicht. In Boroseal zubereitete Speisen können direkt ohne Deckel dekorativ auf dem Tisch platziert werden. Andere Systeme sind bei weitem nicht auf diesem Qualitätslevel. Vielmehr suggerieren verschiedene Importeure ihre Produkte würden dem Boroseal Standard entsprechen. Das stimmt jedoch nicht, da sie in der Regel nicht backofenfest sind. DIGEST: Wie unterstützen Sie den Handel, damit er auch 2010 Erfolge verbuchen kann? Saatz: Dass wir ihm sowohl immer wieder innovative Produkte als auch aussagefähiges POS-Material zur Verfügung stellen. Attraktive Platzierungsvorschläge werden von uns individuell für den Handel erarbeitet. Anzeigen und PR sowie Beteiligung an Gewinnspielen in Endverbraucher-Zeitschriften runden unsere Unterstützung ab, und durch die Teilnahme an vielen Messen im Jahr werden sowohl die Endverbraucher als auch der Handel über unsere Innovationen informiert. Unsere vielfältigen Rezepte kommunizieren wir übers Internet und über unsere unterschiedlichen Rezepthefte. Damit geben wir dem Endverbraucher Denkanstöße, unsere Produkte im Handel zu kaufen. Nicht zu unterschätzen sind nach wie vor die vielen Kochshows, in denen unsere Geräte ständig eingesetzt werden, und damit den Endverbraucher auch zum Kaufen animieren. Zusammen mit dem Handel freuen wir uns auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Es ist an eine spezielle Kampagne zum Abverkauf der 16 g Bierkapseln gedacht, die für fast alle gängigen 5 Liter Zapfanlagen zum Einsatz kommen. Der vorausschauende Händler wird sich frühzeitig mit den Original iSi 16 g CO2 Kapseln bevorraten und somit sicherlich ein tolles Sommergeschäft haben. DIGEST: Wie präsentiert iSi sich in diesem Jahr auf der Ambiente? Saatz: Unser vornehmlichstes Interesse dreht sich immer um unsere Kunden. Für uns ist es daher wichtig, dem Handel innovative, attraktive, gut verkäufliche Produkte zu einem marktgerechten Preis an die Hand zu geben. Von daher werden wir natürlich im Bereich iSi als auch Lock & Lock den Besuchern eine Vielzahl an Produkten präsentieren mit Schwerpunkt Grillsaison und WM. DIGEST: Was empfehlen Sie dem Handel? Saatz: Ich würde mir wünschen, dass der Handel mal wieder zum positiven Denken übergeht und ohne Jammern und Klagen das Jahr 2010 erfolgreich meistert. Schwierige Zeiten waren schon immer auch gute Zeiten für gute Produkte, gute Konzepte und gute Unternehmen. Soll heißen, Ärmel hochschieben, ein Lächeln ins Gesicht zaubern und die Chancen umsetzen, die ein normaler Arbeitstag bietet. iSi steht Gewehr bei Fuß und gibt die Hilfestellungen die nötig und möglich sind.
www.isideutschland.de
Bereichern jede Küchenfee: Whip-Geräte von iSi