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Marketingleiter Stefan Loges ist stolz auf die erfolgreichen
Messerserien „Made in Germany“ |
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Vitavit
Premium - Schnellkochtopf |
Fissler schwört
seit 165 Jahren auf den Standort Deutschland
Das Qualitätssiegel „Made
in Germany“ erlebt
aktuell eine wahre Renaissance in deutschen Haushalten. Zu diesem Thema sprach
DIGEST mit dem Fissler-Marketingleiter Stefan Loges.
DIGEST: Es gibt ja das Sprichwort, dass der Prophet im
eigenen Lande nichts gilt. Konnten Sie feststellen, dass „Made in Germany“ auch
ein Kaufargument in Deutschland geworden ist?
Stefan Loges: Mehr als das – ich bin überzeugt, dass „Made in Germany“ hier bei
uns zu Hause schon immer ein Kaufargument gewesen ist. Wichtig ist ja, was sich
hinter dem Begriff verbirgt, es geht weniger um Patriotismus als um Qualität,
Ingenieurskunst, zeitlose Gestaltung, Langlebigkeit. Das gibt in der Summe einen
unschätzbaren Schatz, auf den wir zurückgreifen können. Die Marke „Made in
Germany“ heute neu aufzubauen wäre unbezahlbar. Die deutschen Verbraucher sind
sich der Qualität, die hierzulande produziert wird, durchaus bewusst. Für den
Bereich Kochgeschirr kann ich sagen, sie schätzen und sie kaufen sie.
DIGEST: Einen bedeutenden Teil Ihres Umsatzes machen Sie
im Ausland. Insbesondere der asiatische Markt ist für Fissler hochinteressant.
Welche Bedeutung spielt „Made in Germany“ dabei?
Stefan Loges: Das ist richtig, über 60 Prozent unseres Umsatzes realisieren wir
auf den mehr als 70 ausländischen Märkten, in denen wir unsere Produkte über
eigene Tochtergesellschaften oder Vertriebspartner vermarkten. Die asiatischen
Märkte nehmen dabei noch einmal eine ganz besondere Position ein. Wir haben in
Asien sogar im „Krisenjahr“ 2009 ein Umsatzwachstum von 16 Prozent erzielt. In
vielen Ländern, wie etwa Japan oder Südkorea, verkörpert ein Fissler-Topf
herausragende Qualität, Beständigkeit und Know-how. Das sind Werte, die wir der
Marke mitgeben und die sie über „Made in Germany“ zugesprochen bekommt. „Made in
Germany“ spielt dort – zusammen mit der jeweiligen Marke – als Zeichen von
Status eine große Rolle. Entscheidend ist, dass sie das damit verbundene
Versprechen dann auch halten.
DIGEST: Deutschland hat als Produktionsstandort gerade im
so genannten Krisenjahr 2009 in den Köpfen der Menschen wieder einen höheren
Stellenwert bekommen. Was bedeutet „Made in Germany“ für das Unternehmen
Fissler?
Stefan Loges: Für Fissler ist „Made in Germany“ zunächst herausragendes
Handwerk. Die Produktionsbedingungen, die wir an unseren Standorten in
Rheinland-Pfalz – Idar-Oberstein und Hoppstädten-Weiersbach – geschaffen haben,
stehen für diesen Anspruch genauso wie unsere Mitarbeiter. Oft sind sie schon in
zweiter oder gar dritter Generation bei Fissler beschäftigt. Dieses Wissen aus
165 Jahren garantiert unseren Erfolg. Deutschland bietet uns die besten
Voraussetzungen für Entwicklung und Produktion. Alle Fissler Premium-Produkte
sind „Made in Germany“. Durchdachte Ideen sind der andere Pfeiler – wir
beschäftigten uns seit der Erfindung der Gulaschkanone damit, das Kochen
einfacher und besser zu machen. Wie kann ich einfacher Abgießen, wie kann ich
mehr Vitamine erhalten, können meine Topfgriffe kalt bleiben, wie bekomme ich
ein schönes Röstaroma? – darauf Antworten zu finden ist unser täglich Brot. Das
ist gute alte Ingenieurskunst und damit „Made in Germany“.