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Aktuelle Berichte
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| Umfrage zur Ambiente 2010 _ Teil 2 |
zum
neuen Messekonzept
Die Erwartungen der Aussteller
Im Vorfeld der größten internationalen
Konsumgütermesse hat DIGEST einige Aussteller zu ihren Eindrücken über
das neue Konzept und die eigene Standplatzierung befragt.
Die Ambiente zeigt sich ab 2010 von einer ganz neuen Seite. Das Konzept
wurde um 180 Grad gedreht und die Themen noch besser zueinander
gruppiert.
Für diese schwierige Neuausrichtung hat sich die Messe Frankfurt sehr
viel Mühe gegeben und auch das Programm an Sonderschauen um einige
Facetten erweitert. Erstmals wird es zum Beispiel im Bereich Dining eine
Show der „Talents“ geben. |
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Astrid Steiner
Marketing Direktorin Zwiesel Kirstallglas
Welche Erwartungen
stellen Sie an Ihren Messe-Auftritt im Hinblick auf Neukunden und welche
Maßnahmen ergreifen Sie, um von Ihren Handelspartnern gefunden zu
werden?
Selbstverständlich erwarten wir durch das neue Messekonzept auch Impulse
für Kunden, die bis dato nicht mit uns arbeiten. Dabei verlassen wir uns
aber nicht auf zufällige „Laufkundschaft“, sondern sprechen potentielle
Neukunden im Vorfeld der Ambiente gezielt an. Priorität hat für uns
jedoch die Stärkung der Kooperation mit unseren angestammten
Handelspartnern. Um „gefunden“ zu werden, schalten wir - neben dem
üblichen Eintrag ins Ausstellerverzeichnis der Messe Frankfurt -
Anzeigen in der Fachpresse und versenden persönliche Einladungen.
Haben Sie
aufmerksamkeitsstarke Aktionen am Messestand geplant?
Unser neues Messestandkonzept wurde ganz bewusst auf die Einbindung
aufmerksamkeitsstarker Live Shows konzipiert.
Differenziert nach der auf die Positionierung unserer drei Marken, wird
es auf den neuen Messestand ein breites Showprogramm geben. So wird
Charles Schumann, Besitzer der legendären Schumann's Bar in München live
am Stand die gemeinsame neue Barglasserie Basic Bar Selection by Charles
Schumann für die Marke Schott Zwiesel vorstellen. Tim Raue, Sternekoch
aus dem Restaurant MA in Berlin gibt Einblick in seine Philosophie und
zeigt, wie man Food auf den Produkten unserer Manufakturmarke Zwiesel
1872 stylish in Szene setzt. Last but not least präsentiert der
sympathische TV-Koch Martin Baudrexel auch zur diesjährigen Ambiente
kreative Rezeptideen in und auf Jenaer Glas.
Nicht zu
vergessen unser traditionelles Event „Wine & Dine“ am Sonntag Abend für
geladene Gäste aus der Branche.
Sind Sie in die Show- und
Trendaktivitäten der Messe eingebunden?
Dem Thema Showprogramm wird durch das neue Standkonzept deutlich größere
Bedeutung beigemessen. Durch unseren innovativen Markenauftritt wollen
wir Handel und Meinungsbildner inspirieren und weiterhin für unsere
Produkte begeistern. Darauf haben wir uns dieses Jahr fokussiert.
www.zwiesel-kristallglas.com |
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Stefan Loges,
Marketing-Leiter Fissler GmbH
Wir finden das
neue Messekonzept, alle führenden Konsumgütermarken in der Halle 3 zu
konzentrieren, sehr gut. Alle miteinander und gleichzeitig als
Wettbewerber.
Für Fissler
steht die Produktidee immer im Mittelpunkt, dabei am wichtigsten unsere
Messeneuheiten: Wir vervollständigen unsere Schnellkochtopffamilie
(jetzt sind es vier) und zeigen ein brandneues Gusseisensortiment. Ob
fast food oder slow food - bei uns findet jeder, der gerne kocht, das
passende Handwerkszeug.
Die Ambiente bietet für uns im Neukundengeschäft vor allem die
Gelegenheit, internationalen Gästen unsere komplette Produktpalette zu
zeigen.
Bei unseren Aktionen dreht sich wie immer alles um den Markenkern „Freu
dich aufs Kochen“: wir kochen für und mit unseren Gästen, mit
prominenten und ganz normalen Köchen und erklären unsere Produktvorteile
spielerisch mit Computersimulationen und Gewinnspielen.
www.fissler.de |
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Bernhard Mittelmann, Geschäftsleitung
Alfi
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um von Ihren
Handelspartnern gefunden zu werden?
Wir schalten Messeanzeigen in der Fachpresse und laden unsere
Handelspartner persönlich per Brief rechtzeitig im Vorfeld der Messe
ein.
Darüber hinaus befinden wir uns am Hauptlauf in Halle 3.1., das heißt,
man findet uns fast automatisch!
Welche Erwartungen stellen Sie an Ihren
Messe-Auftritt im Hinblick auf Neukunden?
Die Ambiente im neuen Konzept wird sicher neue, zusätzliche Besucher
anziehen. Darüber hinaus befinden wir uns in 1A Lage in Halle 3.1., eine
der wichtigsten Hallen der Ambiente 2010.
Wir sind daher überzeugt, von der dort
anzutreffenden, hohen Besucherfrequenz zu profitieren und auch
international viele neue Kontakte knüpfen zu können.
Haben Sie aufmerksamkeitsstarke Aktionen am Messestand geplant?
Zunächst ist unser völlig neuer Messestand schon sehr
aufmerksamkeitsstark. Darüber hinaus werden wir mehrere Weltneuheiten
gebührend in Szene setzen.
www.alfi.de |
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Carin Benter,
Geschäftsführung und Inhaberin DAFF Feel Filz und daff casa
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um
von Ihren Handelspartnern gefunden zu werden?
Wir haben zur
Messeeinladung einen zusätzlichen Flyer gedruckt und an unsere Kunden
versandt mit der genauen Positionierung unseres Messestandes und der
neuen Halle. Zusätzlich war eine einseitige Anzeige in der
Januar-Ausgabe DIGEST geschaltet, mit Perforierung zum Austrennen.
Welche Erwartungen stellen Sie an
Ihren Messe-Auftritt im Hinblick auf Neukunden?
Durch den neuen
Messestand und unser Einzelhandelskonzept hoffen wir, dass wir damit
nicht nur unsere bestehenden Kunden, sondern auch Neukunden begeistern
können.
www.daff-feelfilz.de |
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Heinz Saller,
Geschäftsführer Casablanca modernes Design
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um von Ihren
Handelspartnern gefunden zu werden?
Durch Messeeinladungen mit Hallenplan und Hinweis auf die neue
Standplatzierung sowie durch gezielte persönliche Kundenansprache über
unseren Außendienst informieren wir über die Neuausrichtung.
Welche
Erwartungen stellen Sie an Ihren Messe-Auftritt im Hinblick auf
Neukunden?
Wir hoffen,
dass das neue Messekonzept sowie die neuen Hallen Neugierde und
Interesse bei den Besuchern wecken werden. Ein Besuch der Ambiente ist
für den Handel unerlässlich. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
muss der Händler sich inspirieren lassen, neue Wege beschreiten und mit
Aktivitäten am POS bei den Konsumenten Kaufanreize schaffen.
Haben Sie aufmerksamkeitsstarke Aktionen am
Messestand geplant?
Unser Messestand präsentiert dem Besucher viele Neuheiten, aktuelle
Themen- und Trendwelten sowie Deko-Highlights. Hier kann er sich jede
Menge Input holen, um diese Ideen in seinem Geschäft umzusetzen.
Sind Sie
in die Show- und Trendaktivitäten der Messe eingebunden?
Wenn ja in welche?
Mit
interessanten Artikeln beteiligen wir uns an der Trendshow, die den
Messebesucher mit einer Sonderpräsentation in der Galeria erwartet.
www.casablanca-design.de |
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Helge Döppler, Marketingleitung
Westmark
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um
von Ihren Handelspartnern gefunden zu werden?
Wir haben unsere Kunden schon vorab über unseren neuen Platz in Halle
6.1 informiert. Darüber hinaus ist auf den Anzeigen in der Fachpresse
die neue Stand-Nummer zu finden.
Welche Erwartungen stellen Sie an
Ihren Messe-Auftritt in Hinblick auf Neukunden?
Der Messestand soll unser großes Sortiment übersichtlich präsentieren.
Wir erwarten viele potentielle Neukunden, nicht nur aus dem Inland,
sondern auch aus dem europäischen Ausland.
Haben Sie aufmerksamkeitsstarke
Aktionen am Messestand geplant?
Ja, der amtierende Spargelschälweltmeister wird von Freitag bis Sonntag
auf dem Messestand seine Fingerfertigkeit unter Beweis stellen. Unsere
Besucher können dem sympathischen Koch beim Schälen zusehen und
besondere Tricks beim Schälen und bei der Zubereitung erfahren. Es gibt
außerdem einen kleinen Wettbewerb, in dem zwölf Besucher gegen den
Weltmeister antreten werden.
Sind Sie in die Show- und
Trendaktivitäten der Messe eingebunden?
Wenn ja, in welche?
Nein, wir sind lieber auf dem eigenen Messestand tätig.
www.famos-westmark.de |
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Regina Remest, Marketing Gilde Handwerk, Bocholt
Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um von Ihren
Handelspartnern gefunden zu werden?
Gilde Handwerk stellt die Kommunikation stets auf mehrere Beine, nicht
nur für die Ambiente 2010. Die Kunden werden über die Messeeinladung,
einen Sonderflyer, Beihefter in Fachzeitschriften und spezielle Aktionen
auf dem Messegelände darüber informiert, dass sie den Spezialisten für
Geschenkartikel und Wohnaccessoires in Halle 9.1 finden werden.
Welche
Erwartungen stellen Sie an Ihren Messe-Auftritt im Hinblick auf
Neukunden?
Auf jeder
Veranstaltung sind Neukunden für Gilde Handwerk wichtig. Sie sollen von
Themenpräsentationen und vor allem von unseren Dienstleistungen
überzeugt werden - aber auch das ist in erster Linie unsere
Kommunikation!
Haben Sie aufmerksamkeitsstarke Aktionen am
Messestand geplant?
Gilde Handwerk wird auf dem Messestand Aktionen im Rahmen des
50-jährigen Jubiläums durchführen und darüber hinaus mit einer
Sonderschau die Messebesucher zum Thema „50 Jahre Zeit für Geschenke“
inspirieren.
Sind Sie in die Show- und Trendaktivitäten der
Messe eingebunden?
Wenn ja in welche?
Unsere Aktivitäten sind mit der Messe Frankfurt im Vorfeld abgestimmt
worden.
www.gildehandwerk.de |
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| Ritzenhoff & Breker begeht 200-jähriges Jubiläum |
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Zeitreise (1810
bis 2010): Aus einer Großhandlung für Gebrauchsglas entwickelte sich
Ritzenhoff & Breker |
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Tischkultur soll Familien vereinen
Jeden Tag aufs Neue aktuell und zeitgemäß sein: Das ist das Erfolgsrezept der
Firma Ritzenhoff & Breker. Dass ein Unternehmen sowohl traditionsverbunden als
auch modern sein kann, ist bei der Bad Driburger Firma kein Widerspruch.
Ritzenhoff & Breker überzeugt seit nunmehr 200 Jahren mit Dingen, die jedes
Zuhause verschönern: Porzellan, Keramik und Glas für den gedeckten Tisch,
Utensilien für die Küche und Accessoires für die Heimdekoration. Heute zählt
Ritzenhoff & Breker zu den bedeutendsten deutschen Fachgroßhandels- und
Importhäusern der Branche.
Als Ritzenhoff & Breker 1810 gegründet wurde, konnte Gründer Georg Liborius
Ritzenhoff nicht ahnen, dass das Unternehmen 200 Jahre später rund 4.500
Produkte vertreiben würde. Dafür war Internationalität für den Firmenchef schon
damals wichtig: Bis nach Schlesien und Polen transportierte er auf
pferdebespannten Planwagen seine Waren. Heute agiert das Unternehmen weltweit
und bietet rund um den Globus eine große Auswahl attraktiver Produkte.
Den Einstieg ins globale Geschäft tätigte Wolfgang Breker im Jahr 1968. Damals
knüpfte er die ersten Kontakte zu den internationalen Beschaffungsmärkten und
machte das Unternehmen zum Vorreiter der Globalisierung in der Branche. Heute
führt er zusammen mit seinen Söhnen Wolfgang-Otto und Stefan Breker die
Geschäfte. „Wir möchten Menschen inspirieren, sich immer wieder neu zu
entdecken, und dies soll sich auch in ihrer Tischkultur widerspiegeln. Darum
setzen wir auf Kollektionen, die für jeden Geschmack etwas bieten, die
ansprechend und erschwinglich sind“, erläutert die Geschäftsführung die
Philosophie von Ritzenhoff & Breker.
Das familiengeführte Unternehmen will mit seinen Produkten die Lust wecken, sich
wieder Zeit füreinander zu nehmen. „Wir wünschen uns, dass Menschen sich
täglich wieder um einen Tisch versammeln, um sich die Neuigkeiten des Tages zu
erzählen, gemeinsam zu lachen, zu essen oder zu spielen“, so Wolfgang Breker.
Aus diesem Grund hat man sich für das Jubiläumsjahr etwas ganz Besonderes
ausgedacht: 2010 veranstaltet das Unternehmen einen Schreibwettbewerb. Ge-sucht
werden die schönsten Tischgeschichten. Einzige Bedingung: Jede Geschichte muss
aus genau 200 Worten bestehen. (Anregungen gibt es auf der Homepage und den
Jubiläumskartons.) Die 200 schönsten Einsendungen werden von einer Jury
ermittelt und prämiert.
Zur aufmerksamkeitsstarken Promotion des Jubiläums im Handel wurde außerdem ein
visuelles Konzept erarbeitet, das verschiedene Generationen berücksichtigt und
gleichzeitig eine Zeitreise durch die Epochen zwischen 1810 und 2010 unternimmt.
Zur Ambiente präsentiert sich Ritzenhoff & Breker mit einem neuen Standkonzept
und informiert zusätzlich auf einer Sonderfläche über das Jubiläum. Die Kunden
erwartet ein vielfältiges Produktprogramm mit besonderen Angeboten wie zum
Beispiel die neue Geschirrserie „Ocean“.
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www.ritzenhoff-breker.de |
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Wogen der
Begeisterung: Zarte Reliefs „umfließen“ auch Tassen und Becher der neuen
Serie „Ocean“. |
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| 100 Jahre Seltmann Weiden |
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Archivaufnahme des Firmengeländes in Weiden |
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Firmengründer
Christian Wilhelm Seltmann
1870 - 1921 |
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Die deutsche
Tischkultur feiert 2010 einen großen Geburtstag:
Im Jahr 1910 legte Christian Wilhelm Seltmann den Grundstein zur heutigen
Seltmann Weiden Gruppe.
Firmengründer
Christian Seltmann begann seine Laufbahn in der keramischen Zunft als
Dreher-Lehrling. Seine künstlerische Ader entdeckte der junge Seltmann während
seiner Ausbildung in der Porzellanfabrik Lehmann in Arzberg. Ein amerikanischer
Kunde erkannte das Talent des Hobby-Modelleurs und entschied sich für das Design
und Dekor einer Schale von Christian Seltmann. Das brachte dem Unternehmen einen
stattlichen Auftrag und dem innovativen Porzellankünstler im Alter von 26 Jahren
die Position des Betriebsleiters und Modelleurs. Anfang des 20. Jahrhunderts
machte sich Christian Seltmann mit seinem Bruder Johann selbstständig und
gründete mit ihm in Vohenstrauß eine Porzellanfabrik. 1910 trennten sich die
Brüder und Christian Seltmann begann sein eigenes Unternehmen für Gebrauchs- und
Luxusporzellan mit zunächst drei Rundöfen, die 1913 um zwei vermehrt wurden.
Wilhelm Seltmann,
Sohn des Firmengründers, hatte die Schaffenskraft und den unternehmerischen
Geist des Vaters geerbt und baute das bestehende Unternehmen weiter aus. Im Jahr
1939 gliederte er die Porzellanfabrik Krummennaab an und 1940 die
Porzellanfabrik Erbendorf. Nach Kriegsende dienten die Werke in Erbendorf und
Krummennaab lange als Unterkunft für amerikanische Soldaten, wodurch die
Fabrikationseinrichtungen größtenteils unbrauchbar gemacht wurden. Doch auch
diese schwere Zeiten überstand das Unternehmen Seltmann, nicht zuletzt dank der
Loyalität und der Arbeitsbereitschaft seiner Mitarbeiter. Seit 1957 besitzt die
Porzellanfabrik Christian Seltmann GmbH Weiden die absolute Mehrheit der Firma
Königlich privilegierte Porzellanfabrik
Tettau GmbH. Im
selben Jahr wurde Wilhelm Seltmann die Ehrendoktorwürde der Technischen
Hochschule München verliehen. Dr. h.c. Wilhelm Seltmann starb am 27. September
1967. Die Familie setzt sein Werk bis heute fort. Anfang der 1990er Jahre fand
nochmals eine Erweiterung durch die Übernahme von fünf Thüringer Manufakturen
statt: der "Aeltesten Volkstedter Porzellanmanufaktur" (gegr. 1762), der "Unterweißbacher
Werkstätten für Porzellankunst" (gegr. 1882), der "Porzellanmanufaktur Scheibe
Alsbach" (gegr. 1835), der "Porzellanmanufactur Plaue" (gegr. 1817) und der
Kunstabteilung „Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst“ (gegr.1909).
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Im Glattbrandofen erhält die Glasur ihr Finish. |
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www.seltmann-weiden.com |
Die Form
„Paso“
startete auf der Ambiente
2009 ihre Erfolgsgeschichte. |
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| Der Erfolg der Gmundner Keramik |
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Der springende Hirsch in
alpenländischer Tradition. |
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Ein Stück Österreich
Auf die Frage, wo man seinen Urlaub verbracht hat, antworteten mehr als 14
Prozent der Deutschen mit „Österreich“. Wenn es nur um einen kurzen Abstecher
oder Wochenendtrip ins Ausland geht, liegt diese Zahl sogar bei über 29 Prozent.
Damit hat die Alpenrepublik im Ranking der Beliebtheit eindeutig die Nase vorne.
Die Deutschen schätzen die Gastfreundschaft und die verträumte Romantik des
kleinen Nachbarlandes. Da ist es nahe liegend, sich ein Stück dieser heimeligen
Gastlichkeit in die eigenen vier Wände zu holen. Das zumindest wäre eine
Erklärung für den nachhaltigen Erfolg der Gmundner Keramik in Deutschland.
Während die Branche seit Jahren mit schwindendem Umsatz zu kämpfen hat, melden
die Gmundner auf dem deutschen Markt steigende Zahlen. Der GPK-Fachhandel hat
das Flair der Marke erkannt und partizipiert am Erfolg. Von Berchtesgaden bis
Flensburg hat der grüne Hirsch seine Liebhaber. Ein Besuch bei Weitz in Hamburg
zum Beispiel beweist, dass die handgemalten Dekore auf der erstaunlich leichten
Keramik ihren festen Platz im Sortiment anspruchsvoller GPK-Geschäfte haben.
Zwar erliegt der Norddeutsche im Allgemeinen nicht so leicht dem
österreichischen Charme, aber er weiß Qualität und Individualität zu schätzen.
Jedes Stück aus dem Gmundner Traditionshaus ist ein Unikat, denn die Dekore
werden handgemalt. Den Beweis liefert ein Werbefilm am POS. Hier kann der Kunde
sehen, wie jedes Stück gefertigt und von Hand gefinisht wird.
Emotionale Fans
Gmundner Keramik, die größte Keramik-Manufaktur Mitteleuropas, hat
laut Geschäftsführer Robert Staribacher viel Geld in den Aufbau des deutschen
Vertriebsnetzes gesteckt. Doch das größte Kapital, das in den deutschen Markt
investiert wurde, dürfte das persönliche Engagement von Verkaufsleiterin
Brigitte Eder sein. Mit ihrer natürlichen Präsenz und dem Charme ihres
melodischen Dialekts überzeugt sie die Einkäufer großer und kleiner Unternehmen.
Man merkt ihr an, mit welcher Begeisterung für das Produkt und das Unternehmen
sie unterwegs ist. Ein gemeinsamer Rundgang mit ihr über den Messestand der
Gmundner Keramik überzeugt auch Menschen mit puristischem Geschmack. Liebevoll
„greift“ (angreifen = österreichisch anfassen) sie die einzelnen Stücke an und
lobt die Kunst ihrer 60 Kolleginnen, die als Malerinnen im Gmundner
Tradtionshaus beschäftigt sind. Sie bringt den springenden Hirsch zum Leben und
macht Händler zu Fans.
Zukunft braucht Herkunft
Die Liebe zum Produkt teilt Brigitte Eder aktuell mit 230 Kollegen
und Kolleginnen, die gemeinsam eine tägliche Arbeitsleistung von bis zu 10.000
Stücken schaffen. Ohne eine hohe emotionale Verbundenheit wäre dieser Output
nicht möglich. Für die meisten Mitarbeiter ist das Unternehmen eine langjährige
Heimat. 2003 feierte man das 100. Jubiläum und blickte damit auf die
Firmengründung von Franz und Emilie Schleiß im Jahr 1903 zurück. Im Laufe des
Jahrhunderts gab es bewegte Zeiten, die mit der Übernahme durch Johannes Graf
von Moy im Jahr 1997 in ruhiges Fahrwasser gebracht wurden. Sein Sohn,
Geschäftsführer Caspar von Moy, blickt stolz auf auf die jüngste erfolgreiche
Vergangenheit zurück. Der Trend zur lokalen Verbundenheit und zur häuslichen
Geborgenheit unterstützt seine Marketingstrategie, die auf den gehobenen
Fachhandel setzt. Während Gmundner Keramik in Österreich bereits Marktführer im
Bereich Tischkultur ist, bietet der deutsche Markt noch eine Menge Potenzial.
Dabei setzt das Unternehmen auf die emotionale Verbundenheit zur Marke. Man
kauft bei Gmundner Keramik nicht einfach nur ein Geschirr sondern erwirbt ein
Stück Individualität und alpenländische Gebrauchskunst für ein gemütliches Heim.
Besonders markant und für die Gmundner Keramik typisch sind die so genannten
geflammten Dekore. Doch der Spitzenreiter in der Gunst des deutschen Kunden ist
der grüne Hirsch, der mittlerweile nicht nur ein rotes Pendant sondern auch
einen Mitstreiter in dezentem Grau bekommen hat. Gerade für die festlich
elegante Tafel bietet sich der graue Hirsch in Kombination mit der bestickten
Tischwäsche an. Neben den verschiedenen Geschirrserien und Dekoren gibt es zu
besonderen Anlässen auch Geschenksets und jährlich wechselnde Promotion-Artikel
wie den legendären Jager-Max oder zum Beispiel die Schoko-Lade. Ein Marketing,
das dem Wunsch nach einer emotionalen Markenbindung Rechnung trägt und ganz
offensichtlich die Käufer im Herzen anspricht.
|
www.gmundner-keramik.at |
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Mit „Landlust“ kommt
Farbe ins Spiel. |
Dezent und elegant wirkt der graue Hirsch
auf der sommerlichen Tafel. |
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